Das Anwesen wurde zwischen 1750 und 1760 für die Kölner Familie von Meinerzhagen nach den Plänen des als fürstbischöflicher Barockbaumeister tätigen Artilleriegenerals Johann-Conrad Schlaun (1695-1773) errichet und später durch Anbauten erweitert.

Hier soll einst der junge Ludwig van Beethoven die Töchter des Hauses im Klavierspielen unterrichtet haben. Das berichtet jedenfalls der Oberkasseler Heimatforscher Adolf Hombitzer in seiner Ortschronik.

Von 1770 bis 1979 stand es im Besitz der Grafen und Fürsten zu Lippe und wurde dann an die Bundesarchitektenkammer verkauft, die von 1980-1982 eine Komplettsanierung vornahm und danach selbst nutzte.

Das Ensemble wurde im Jahre 2002 letztmalig verkauft und umfassend saniert. Im Kavaliershaus lebt nun einer der beiden neuen Hausherrn. Der andere ließ das so genannte Herrenhaus der als Lippesches Palais bekannten Gebäudegruppe umbauen und in Abstimmung mit der Denkmalbehörde in sechs Mietwohnungen umwandeln.

Der Erdgeschoßbereich mit dem Spiegelsaal und der früheren Küche wird als Bürofläche vermietet.
 
       
           
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